Wir möchten Ihnen Mut machen,
einen sterbenskranken Angehörigen zu Hause zu pflegen!
Wir helfen Ihnen dabei!

Wie das Geborenwerden am Anfang, so gehört auch das Sterben am Ende zum Leben.
Wir dürfen Schwerkranke nicht alleine lassen
mit ihrer Angst vor dem Sterben,
mit ihrer Angst vor hilfloser Hinfälligkeit
und ihrer Angst vor unerträglichen Schmerzen.

"Nocturno" von Felix Müller
Abbildung mit freundlicher Genehmigung des Felix-Müller-Museums in Neunkirchen a. Br.
Wir bieten Ihnen und Ihren Angehörigen unsere Hilfe an,
damit die schwerkranken Menschen ihr Leben bis zuletzt als lebenswert empfinden und im vertrauten Zuhause sterben können. Sie sollen nicht isoliert und ausgegrenzt werden in einer Gesellschaft, die Tod und Sterben noch immer verdrängt.
Die Hospizidee ist das Leitbild für unsere Arbeit.
 

Den Anderen sehen

Bei allem, was wir tun, begegnet uns ein "Du".
Ein Gegenüber, ein Mensch
mit Sorgen, Ängsten und Nöten,
aber auch mit Freude, Humor und Herzlichkeit.

Dieses "Du" zu sehen,
fällt uns manchmal schwer.
Da bin ich, und ich weiss, was gut und richtig ist ... für mich.
Den Anderen sehen, bedeutet aber,
mich selbst zunächst in den Hintergrund zu stellen,
wertfrei zuzuhören
und erst dann in den offenen Dialog zu treten.

... und am Ende bereit sein,
den Anderen in seinem "So Sein" zu respektieren.
Bereit sein, keinen Konsens in der Sicht der Dinge zu finden und
dennoch einen Beschluss zu fassen,
der dem gemeinsamen Ziel dient.
Das ist Hospizarbeit.

Dr. med. Brigitte Hoffmann